die von Boineburg(v. B. und Lengsfeld, von Boyneburgk, von Boemelburg)
Stammsitz
Boyneburgk, s. Eschwege |
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»Boyneburgk (Boineburg und Boemelburg). Lutherisch und katholisch. - Hessischer Uradel, der als vermutlich zeitweise dem Herrenstand angehöriges Reichsdienstmannengeschlecht auf der Reichsburg Bomeneburg (jetzt Kr. Eschwege) auftritt und mit Bobbo de Bomeneburg 1120 urkundlich (abgedr. bei E. Dronke, Cod. dipl. Fuld., Kassel 1850, S. 377/8, Nr. 776) zuerst erscheint. Das Geschlecht schied sich um die Mitte des 12. Jahrhunderts bereits in zwei Stämme, deren Zusammenhang nicht näher feststeht. - Stamm A. Stammvater: Heimerod, 1153-59. I. (Weiße) Linie: Boyneburgk. Stammvater: Heimerod, 1262-78. - W.: Von Silber und Schwarz geviert. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken 2 silbern-schwarz übergeteilte Büffelhörner. II. (Schwarze) Linie: Boineburg. Wahrscheinlicher Stammvater: Hermann, 1289-1351. - W.: Von Schwarz und Silber geviert. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken 2 schwarz-silbern übergeteilte Büffelhörner. Stamm B: Boemelburg. Katholisch. - Stammvater: Friedrich, 1142(3). - W. (seit etwa 1500): Von Blau und Gold geviert. Auf dem gekrönten Helm mit blau-goldenen Decken 2 wie der Schild bezeichnete Büffelhörner.« (S. 44, 47 & 48, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 41. Jg. 1942) |
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Schlesisches Wappenbuch von Crispin und Johann Scharffenberg |
Tafeln 15, Nr. 4; 28, Nr. 4 |
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New Wapenbuch 1605 |
Seiten 25, Nr. 12; 136, Nrn. 7, 9 |
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Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon |
1. Teil, Spalten 185, 187; 2. Teil, Spalte 1382 |
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Medings Nachrichten von adelichen Wapen |
Nrn. 105, 106 |
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Hellbachs Adels-Lexikon |
Seite 161 |
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Genealogisches Jahrbuch des deutschen Adels |
II, 268 |
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Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon |
I, 522, 537 |
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Siebmacher's großes Wappenbuch |
II, 3. Abt. Seite 8; VII, 2. Abt. Seiten 4, 23 |
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Stammbuch-Blätter des norddeutschen Adels |
Seiten 46, 47 |
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Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser |
1900-1942 |
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Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser |
1848-1940 |
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Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser |
1861-1942 |
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Genealogisches Handbuch des Adels |
Bände 18, 21, 22, 63, 69 |
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# »Boemelburg (eine Linie der Boineburg). Katholisch. - Reichsdienstmannen auf der Reichsburg Boemelburg in Thüringen; preußische Genehmigung zur Führung des Freiherrentitels d. d. Grunewald 3. Nov. 1845. - W.: Geviert von Blau und Gold. Auf dem gekrönten Helme mit blau-silberner Decke 2 wie der Schild bezeichnete Büffelhörner. - Boineburg. Lutherisch und katholisch. - Reichsdienstmannen auf der Reichsburg Boemelburg in Thüringen. - Gemeinschaftlicher Besitz beider Linien: A. Die Lehensgüter Gehaus, Weilar und Herda, Großherzogtum Sachsen; B. Das Lehensgut Altenburg (seit 1537), Regierungsbezirk Cassel. - W.: Geviert von Schwarz und Silber. Auf dem Helme mit schwarz-silberner Decke 2 von Schwarz und Silber übergeteilte Büffelhörner.« (S. 61 & 63, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 60. Jg. 1910) # »Boyneburgk (Boineburg), auch Boemelburg. Lutherisch und katholisch. - Preußen (Hessen-Nassau und Westfalen), Sachsen (Königreich, Großherzogtum und Herzogtümer) und Oesterreich-Ungarn. - Hessischer Uradel, dessen Stammsitz die längst zerstörte Burg Boimeneburg oder Boineburg unweit Eschwege war. - A. Stamm Boyneburg. I. Weiße Linie. Boyneburgk. Lutherisch. - W.: Von Silber und Schwarz geviert. Auf dem Helme mit schwarz-silberner Decke zwei wie die Schildeshälften bezeichnete Büffelhörner. II. Schwarze Linie: Lengsfeld. Boineburg. W.: Von Schwarz und Silber geviert. Auf dem Helme mit schwarz-silberner Decke zwei wie die Schildeshälften bezeichnete Büffelhörner. B. Stamm Boineburg genannt Hohenstein. Bömelburg. Katholisch. - W.: a) Von Blau und Silber geviert. Auf dem Helme mit blau-silberner Decke zwei wie die Schildeshälften bezeichnete Büffelhörner. b) (seit etwa 1500): von Blau und Gold geviert &c.« (S. 111, 115 & 119, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 1. Jg. 1900) |
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