die von Brühl(v. Br.-Renard) |
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»Brühl (Brühl-Renard). Thüringischer Uradel, der wahrscheinlich mit dem Ministerialen Heinrich aus dem Brühl, 1344 urkundlich (Heydenreich, cod. dipl. Hohenst., A VIII, 2. d., Nr. 1, S. 148) auftritt und mit Heinrich vom Brühl 1424/25, + 1446, wohl zu Wenigentennstedt begütert, die Stammreihe beginnt. - W. (1737, 1738): Geviert; 1 und 4 von Gold und Rot gespalten, belegt mit einem gold-gekrönten Doppeladler, dessen rechte Hälfte schwarz, die linke silbern ist, 2 und 3 in Blau ein silberner Sparren (Stammwappen). Grafenkrone und 3 gekrönte Helme; auf dem rechten mit blau-silbernen Decken 5 natürliche Pfauenfedern (Stammwappenhelm), auf dem mittleren mit rechts schwarz-goldenen, links rot-silbernen Decken der Doppeladler, auf dem linken mit rot-silbernen Decken eine gold-gekrönte, von Schwarz und Gold 5mal geteilte Säule, besteckt mit 3 natürlichen Pfauenfedern. Schildhalter: 2 einwärts-sehende gekrönte goldene Löwen. - I. Linie (lutherisch). - Stammvater: Graf Friedrich Wilhelm, * 1699, + 1760. - Reichsgraf mit „Hoch- und Wohlgeboren“ und Wappenbesserung Wien 16. April 1738, kursächsische Anerkennung 25. Aug. 1738. II. Linie. - Stammvater: Graf Heinrich, * 1700, + 1763. - Reichsgraf mit „Hoch- und Wohlgeboren“ und Wappenbesserung Wien 27. Mai 1737; kursächsische Anerkennung 6. Juni 1737. Preußische Namen- und Wappenvereinigung als „Graf von Brühl-Renard“ (am Fideikommiß) Potsdam 20. Okt. 1909; W. (1909): Geviert und belegt mit Herzschild (s. o.); 1 und 4 wie oben, 2 und 3 in Blau ein flüchtiger goldener Fuchs (Grafen v. Renard). Grafenkrone und 3 gekrönte Helme; auf dem rechten mit schwarz-goldenen Decken der Doppeladler, auf dem mittleren wie Stammhelm (s. o.), auf dem linken mit rechts schwarz-goldenen, links rot-silbernen Decken ein mit silbernem Turban umwundener natürlicher Türkenkopf mit 3 Blutstropfen am Halse zwischen offenem schwarz-silbernen Fluge (Grafen v. Renard). Schildhalter: 2 goldene Löwen, der rechte gekrönt.« (S. 124 & 127, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Teil A, 115. Jg. 1942) |
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Genealogische Adels-Historie |
2. Teil, Seite 194-199 |
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Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon |
1. Teil, Spalte 264 |
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Siebmachers großes Wappen-Buch, Supplemente 1753-1806 |
II, 5, Nr. 1 |
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Genealogisches Reichs- und Staats-Handbuch |
1762, 50; 1811, I, 480 |
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Hellbachs Adels-Lexikon |
Seite 195 |
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Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser |
1825-1942 |
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Genealogisches Jahrbuch des deutschen Adels |
II, 280 |
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Siebmacher’s großes Wappenbuch |
II, 3. Abt. Seite 1; III, 1. Abt. Seite 4 |
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Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon |
II, 99 |
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Geschichte des Oberlausitzischen Adels und seiner Güter 1635-1815 |
I, 212 |
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Genealogisches Handbuch des Adels |
Bände 18, 56, 112 |
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