die von Dassel(v. D.-Wellersen) |
|
»Dassel. Evangelisch-lutherisch. - Niedersächsischer Uradel, der sich nach der Stadt Dassel, dem Stammsitz der + Grafen von Dassel, nennt und mit Mechthildis, Tochter des + Ritters Hermann von Dasle, 29. Juli 1348 urkundlich (Orig. im Archiv zu Münster), sowie mit Hermannus de Dasle 1. Nov. 1359 urkundlich (Orig. im Archiv zu Hoppensen, abgedr. in Hardelands „Geschichte der Stadt Einbeck“) als im Besitz von Hoppensen bei Einbeck, das noch jetzt dem Geschlechte gehört, erscheint. Mit Hermann beginnt auch die beurkundete Stammreihe. Das Geschlecht, das bereits seit Mitte des 13. Jahrh. erwähnt wird, insbesondere im Gefolge der Grafen von Dassel und Grafen von Schaumburg auftritt, sowie der Hildesheimischen Ritterschaft bis zu deren Auflösung angehört, kommt um 1430 aus dem Einbeckischen nach Lüneburg, wo es ratsverwandt wird. - W.: In Silber ein roter Balken vor 3 in ein Schächerkreuz gestellten grünen Lindenblättern. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken ein wachsender 3blättriger grüner Lindenzweig zwischen 2 je mit einem roten Balken belegten silbernen Büffelhörnern.« (S. 142, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 41. Jg. 1942) |
|
|
New Wapenbuch 1605 |
Seite 172, Nr. 14 |
|
Medings Nachrichten von adelichen Wapen |
Nr. 164 |
|
Hellbachs Adels-Lexikon |
Seite 262 |
|
Preußisches Adels-Lexicon |
Seite 399 |
|
Historisches Taschenbuch des Adels im Königreich Hannover, 1840 |
Seite 110 |
|
Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon |
II, 424 |
|
Der Adel Mecklenburgs, 1864 |
Seite 52 |
|
Siebmacher's großes Wappenbuch |
II, 9. Abt. Seite 23 |
|
Jahrbuch des Deutschen Adels |
III, 100 |
|
Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser |
1900-1942 |
|
Genealogisches Handbuch des Adels |
22, 111 |
|
# »Dassel, auch Dassel-Wellersen. Evangelisch. - Preußen (Hannover und Pommern). - Patrizier von Einbeck und Lüneburg, die sich nach dem Städtchen Dassel, dem Stammsitze der erloschenen Grafen von Dassel, nennen und mit Hermann von Dasle, 1183-1188, urkundlich zuerst genannt werden. - W.: In Silber ein roter Balken vor drei ins Schächerkreuz gestellten grünen Lindenblättern. Auf dem Helme mit rot-silberner Decke ein wachsender Lindenzweig mit drei grünen Blättern zwischen zwei, je mit einem roten Balken belegten silbernen Büffelhörnern.« (S. 212, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 1. Jg. 1900) |
|
|