von Geusau

Stammsitz Geusa, sw. Merseburg


Schlesisches Wappenbuch von Crispin und Johann Scharffenberg

Tafel 81, Nr. 3

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 640

Genealogische Adels-Historie (& Ahnentafeln)

1. Teil, Seite 416-435; 2. Teil, Seiten 150, 1116; 3. Teil, Seite 928

Diplomatische Nachrichten adelicher Familien

2. Teil, Seite 42-49

Hellbachs Adels-Lexikon

Seite 423

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

III, 504

Siebmacher's großes Wappenbuch

II, 3. Abt. Seite 28

Stammbuch-Blätter des norddeutschen Adels

Seite 122

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 85

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1914-1941

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1914-1942

Nederland’s Adelsboek

1904, 1907, 1913

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 27, 65, 102, 136


»Geusau.  Evangelisch und katholisch. - Thüringischer Uradel mit dem Stammhause Geusa (1012 Guszua, 1017 Gusua), Regierungsbezirk Merseburg, der mit Gerlach von Geysaha, 1116 urkundlich (vgl. Schultes, Directorium diplom.), zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Hans von Gusewe, 1423 Beisitzer (?) des Schöppengerichts in Hettstedt, und 1445 (unter der Namensform Geusau) Vermittler bei einem Vergleiche zwischen dem Kurfürsten Friedrich und dem Herzog Wilhelm von Sachsen wegen einer Ländergrenzscheide, beginnt.  Der Name wechselte zwischen Geyso, Geysaha, Geisaha, Guzewe, Guzowe, Gusowe, Gusewe, Gusow, Güsow, Güsaw, Gusau, Güsau, Geuß, Geus, Gesau, Geussa, Geussau, Geusen, Geisa, Geisau, Geuße und Geusau. - W.: In Blau eine flugbereite silberne Gans.  Auf dem Helme mit blau-silbernem Wulst und gleichen Decken die Gans mit geschlossenen Flügeln vor 3 grünen Schilfblättern.«  (S. 128, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 40. Jg. 1941)

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»Geusau.  Thüringischer Uradel mit dem Stammhause Geusa (1012 Guszua, 1017 Gusua), Regierungsbezirk Merseburg, der mit Gerlach von Geysaha, Zeugen in einer Urkunde des Grafen Poppo von Henneberg, 1116 zuerst erscheint (vgl. Schultes, Directorium diplom.), während die Stammreihe mit Hans von Gusewe, 1423 Beisitzer (?) des Schöppengerichts in Hettstedt, und 1445 (unter der Namensform Geusau) Vermittler bei einem Vergleiche zwischen dem Kurfürsten Friedrich und dem Herzog Wilhelm von Sachsen wegen einer Ländergrenzscheide, beginnt.  Der Name wechselt zwischen Geyso, Geysaha, Geisaha, Guzewe, Guzowe, Gusowe, Gusewe, Gusow, Güsow, Güsaw, Gusau, Güsau, Geuß, Geus, Gesau, Geussa, Geussau, Geusen, Geisa, Geisau, Geuße und Geusau. - W.: In Blau eine flugbereite silberne Gans.  Auf dem Helme mit blau-silbernem Wulst und Decken die Gans mit geschlossenem Fluge vor 3 grünen Schilfblättern.«  (S. 275, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Uradeligen Häuser, 15. Jg. 1914)


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