die von Kielmansegg (1614)


Wappenbuch des gesammten Adels des Königreichs Bayern

XVI, 9, 10

Genealogisches Jahrbuch des deutschen Adels

II, 363

Historisches Taschenbuch des Adels im Königreich Hannover, 1840

Seite 170

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1857-1941

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1831-1941

Der Adel Mecklenburgs, 1864

Seite 123


»Kielmansegg.  Im Mannesstamme erloschen.  Katholisch. - Stammvater ist Johann Kielmann, der um 1500 in Hattingen, Grafschaft Mark, erscheint. - Kaiserlicher Wappenbrief Wien 14. Dez. 1567 (von Maximilian II. für Konrad Khuelman); rittermäßiger Adel für Reich und Erblande mit Wappenbesserung Wien 20. Jan. 1610 (für die Brüder Heinrich, Arnold, Bürgermeister von Hattingen, und Georg Kielmann); Reichsadelsbestätigung und Wappenbesserung Linz 2. Juni 1614 (von Kaiser Mathias für Arnold und Georg); Prädikat „von Kielmanseck“ Prag 10. Juni 1628 (für Heinrich von Kielman, Kais. Rat); oberösterreichischer Ritter 9. März 1630; niederösterreichischer neuer Ritter 14. Juli 1631; Wappenbesserung Wien 3. Okt. 1632; Reichs- und erbländischer Freiherr mit „Freiherr von Gföhl“ Prag 12. Juli 1652 (für denselben als Herrn auf Gföhl, K. K. Hofkammerrat); niederösterreichischer Herrenstand 9. Sept. 1653; österreichischer Herrenstand 27. Aug. 1710. - W. (1632): Geviert und belegt mit geteiltem Herzschild, darin oben in Rot ein silberner Greif und sein silberner Löwe gegeneinander aufgerichtet, unten in Gold 3 schwarze Balken (Stammwappen); 1 und 4 gespalten, rechts in Silber eine gekrönte goldene Säule, an der oben ein grüner Lorbeerkranz mit rotem Bande befestigt ist, links in Rot ein silberner Balken, 2 und 3 durch einen goldenen Schräglinks-Balken geteilt, darin oben in Gold ein schwarzer Adler, unten blau ohne Bild.  3 gekrönte Helme; auf dem rechten mit schwarz-gold-blauen Decken die Säule, auf dem mittleren mit rechts rot-silbernen, links schwarz-goldenen Decken ein vorwärts-wachsender gekrönter silberner Löwe zwischen 2 Büffelhörnern, das rechte von Rot und Silber, das linke von Gold und Schwarz geteilt, die Büffelhörner mit den Pranken haltend, auf dem linken mit rot-silbern-blauen Decken ein vorwärts-gekehrter gestümmelter bärtiger Mann in von Gold und Blau schräglinks-gespaltenem Kleid mit 3 blauen Knöpfen und einer Haube, überstülpt von 6 natürlichen Pfauenfedern.«  (S. 207, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil B, 91. Jg. 1941)


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