die von Platen(v. Pl.-Hallermund) |
|
»Platen (Rügen-Pommern). Evangelisch. - Rügen-pommerscher Uradel, der unter dem Namen „mitter Platen, mit der Plate, cum plata, cum thorace“ mit Otto cum plata, miles, 1255 urkundlich (Orig. im Stadtarchiv von Barth) zuerst erscheint und sich nach Mecklenburg, Hannover, Braunschweig und Preußen verbreitete. Die Stammreihe beginnt mit Henning um 1396. - W.: In Silber 2 einander zugewendete schwarze Meerkatzenköpfe mit je hängendem schwarzen (Adler-)Flügel. Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-silbernen Decken 3 aus einem Kranze von schwarzen und silbernen Rosen hervorwachsende (silbern, schwarz, silbern) Straußenfedern.« (S. 520, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 39. Jg. 1940) |
|
|
Genealogisches Reichs- und Staats-Handbuch |
1762, 307; 1795, I, 223 |
|
Historisches Taschenbuch des Adels im Königreich Hannover, 1840 |
Seiten 17, 434 |
|
Matrikeln und Verzeichnisse der Pommerschen Ritterschaft vom XIV bis in das XIX Jahrhundert, 1863 |
Seite 29 |
|
Siebmacher's großes Wappenbuch |
VII, 2. Abt. Seite 12 |
|
Genealogisches Jahrbuch des deutschen Adels |
II, 154 |
|
Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser |
1903-1940 |
|
Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser |
1826-1940 |
|
Gothaischer Genealogischer Hofkalender |
1834-1942 |
|
Genealogisches Handbuch des Adels |
Bände 45 (509, 512), 119 |
|
# »Platen. Evangelisch. - Preußen (Pommern, Hannover), Dänemark, Schweden. - Pommerscher (Rügenscher) Uradel, der unter dem Namen „mitter Platen, mit der Plate, cum plata, cum thorace“ mit Otto cum plata, miles, 1255 zuerst urkundlich erwähnt wird und sich nach Mecklenburg, Hannover, Braunschweig und Preußen verbreitete. - W.: In Silber zwei einander zugewendete Meerkatzenköpfe mit je hängendem schwarzen (Adler-)Flügel. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken aus einem Kranze von schwarzen und silbernen Rosen hervorwachsend drei (silbern-schwarz-silberne) Straußenfedern.« (S. 683, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 4. Jg. 1903) # »Platen zu Hallermünde. Res. Linden bei Hannover. Die Grafen v. Platen haben v. Chur-Braunschweig seit 704. die Grafsch. Hallermünde in Lehn, ohne jedoch von deren Einkünften, Rechten u. Pertinentien etwas weiter, als seit 708. die Reichs-gräfl. Unmittelbarkeit, nebst Sitz und Stimme im Westphäl. Grafen-Collegio zu genießen. Jn dem Grafen-Diplomate ist ihnen zugleich des Jndigenat der Kais. Erblande ertheilt. Mit dem bereits 1689 erlangten General-Erb-Postmeisteramt in den Braunschweig-Lüneburg. u. Hochstift Osnabrückischen Landen wird der jedesmalige Aelteste des Geschlechts nach dem Rechte der Erstgeburt von Chur-Braunschweig belehnt, u. obgleich die Einkünfte u. Administration der Postämter an das Churhaus verkauft sind, so ist doch aus den für die erhaltene Summe angekauften Gütern ein Surrogatum des Postlehns geworden, daher die auf benanntes Gen. Postamt Expectivirten es nunmehro auf diese Güter mit sind.« (S. 224, Neues Genealog. Reichs- und Staats-Handbuch, 1795) |
|
|